Japan hat an Sehenswürdigkeiten und besonderen Attraktionen vieles – von Kirschblüten bis Hightech – zu bieten. Japan ist ein touristisch sehr gut erschlossenes Land, das eine moderne Infrastruktur mit modernsten Verkehrsmitteln bietet, so dass man sich als Urlauber sehr schnell, komfortabel zu Wasser, auf und unter der Erde sowie in der Luft bewegen kann, um die Sehenswürdigkeiten in Japan besuchen zu können.
Gegenwärtig assoziiert man mit Japan die Erdbebenkatastrophe vom 11.03.2011, dem verheerenden Tsunami, der vielen Todesopfer, Verletzten und Vermissten und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken, wie Fukushima, an der Nordküste. Mit Japan assoziiert man aber auch das Lächeln der Bewohner, Kimonos, Stäbchen, Kirschblütenzauber, traditionelle Kulturen, Tempel und Buddhas.
Die japanische Kultur ist geprägt von verschiedenen Einflüssen u.a. aus Chinas, Koreas, Ozeanien und sie ist geprägt durch die Religionen (z. B. Buddhismus, Shintoismus, Christentum). Heute gibt es in Japan 180.000 religiöse Gemeinschaften, die staatlich anerkannt sind.
Die Japaner pflegen eine enge Verbundenheit mit dem Tee, indem sie die Teezeremonie „zelebrieren“. Man nennt es auch Chanoyu – „Heißes Wasser für den Tee“ – jedoch ist die Zeremonie mehr als nur heißes Wasser über den Tee gießen; hier geht es um Riten und Meditation, um absolute Ruhe, Harmonie, Respekt und Gelassenheit.
Besucht man in Japan die Parks und traditionellen Gärten, meint man, ein Maler hätte mit filigranem Pinsel und Farben die Landschaft gemalt. Alle japanischen Gärten strahlen eine Atmosphäre der Ruhe und absoluter Vollkommen- und Schönheit aus und sollen die Elemente der Natur wiedergeben. Die japanischen Gärten untergliedern sich in drei Gruppen: Hügel-Gärten (Tsukiyama), trockene bzw. Zen-Gärten (Kare-san-sui) und Tee-Gärten (Chaniwa). Bei allen Gartenstilen und –elementen ist die dominierende Farbe „grün“. Wurde der Garten angelegt, werden keinerlei pflanzlichen Veränderungen mehr vorgenommen, so dass in keinem japanischen Garten einjährigen Pflanzen zu finden sind.
Kyoto, das ist die Stadt Japans, die die größte kulturelle und geschichtliche Bedeutung hat, sie gilt als das Kultur- und Bildungszentrum Japans. Kyoto, mit den historischen Städten Uji und Ötsu, ist durch seine zahlreichen Tempel (14 Tempel und Shito-Schreine gehören seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO) zu einem wahren buddhistischen Wallfahrtsort geworden. Jährlich wird Kyoto von etwa 10 Millionen Touristen besucht – damit gehört Kyoto zu den meistbesuchten Städten in Ostasien. Die Tempel und Schreine sind nicht nur Zeitzeugen aus der kaiserlichen Residenz sondern sind heute noch Ort religiöser buddhistischer Rituale Japans.
Tokio, die ca. 620 Quadratkilometer große Hauptstadt und Metropolregion (23 Bezirke) auf der zentralen Hauptinsel Honshu im Osten bietet mehr als 8,9 Millionen Menschen eine Heimat (in der Regionalregion sind es ca. 40 Millionen). Tokio ist eine Stadt, die viel erlebt und zu erzählen hat.