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	<title>Japan Info</title>
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	<description>Wissenswertes über Japan</description>
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		<title>Japan bietet Besuchern viele Sehenswürdigkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 12:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Japan hat an Sehenswürdigkeiten und besonderen Attraktionen vieles – von Kirschblüten bis Hightech – zu bieten. Japan ist ein touristisch sehr gut erschlossenes Land, das eine moderne Infrastruktur mit modernsten Verkehrsmitteln bietet, so dass man sich als Urlauber sehr schnell, komfortabel zu Wasser, auf und unter der Erde sowie in der Luft bewegen kann, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/japan-nara-pagode-300x215.jpg" alt="Sehenswertes in Japan" title="Kofuku-ji Tempel in Nara, Japan" width="300" height="215" class="alignleft size-medium wp-image-30" /><strong>Japan hat an Sehenswürdigkeiten und besonderen Attraktionen vieles – von Kirschblüten bis Hightech – zu bieten. Japan ist ein touristisch sehr gut erschlossenes Land, das eine moderne Infrastruktur mit modernsten Verkehrsmitteln bietet, so dass man sich als Urlauber sehr schnell, komfortabel zu Wasser, auf und unter der Erde sowie in der Luft bewegen kann, um die Sehenswürdigkeiten in Japan besuchen zu können.</strong></p>
<h2>Welche Sehenswürdigkeiten sollten auf der Besucherliste stehen?</h2>
<p>Im Gedenken an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und in Nagasaki 1945 und auch im Gedenken an die vielen Opfer der schwersten Erdbebenkatastrophe Japans vom 11.03.2011 und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken Fukushima sollte man unbedingt den Friedenspark und die Atombombenkuppel in Hiroshima besuchen. Die Kuppel gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die seit 1993 zum Weltkulturerbe gehörende Burg von Himej aus dem 17. Jahrhundert mit seinen 83 Gebäuden ist eine der ältesten und schönsten Burganlagen Japans. Sie dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Kunst und das Können der japanischen Burgenbauer. Auch der um die Burg angelegte Park ist besonders während der Kirschblüte (Hanami-Fest) eine Reise wert. Die Stadt Himeji liegt in der Präfektur Hyogo südwestlich von Kyoto. Die, auf der Hochebene von Hida gelegenen Dörfer Shirakawa-go und Gokayama (seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe) im Gassho-Stil (Gassho – „zum Gebet gefaltete Hände“) vermitteln jedem Besuch zu jeder Jahreszeit einen märchenvollen Anblick. Charakteristika dieser drei- bis vierstöckigen Holzhäuser sind die strohgedeckten, hohen und steilen, im 60 Grad Winkel aufgestellten Dächer. </p>
<h2>Kyoto</h2>
<p>Zu den Sehenswürdigkeiten in Japan gehört auch das historische Kyoto (Kyoto, Otsu, Uji); es ist ein absolutes Muss auf der Besucherliste. Kyoto, die ehemalige Hauptstadt Japans hat einen enormen Fundus kulturell und geschichtlich bedeutsamer Gebäude und Anlagen. Besonders sehenswert ist der prunkvolle Kaiserpalast (Goshu – Alter Kaiserpalast), der im Jahre 1331 Kaiserresidenz wurde, mehrfachen Bränden zum Opfer fiel und 1855 komplett restauriert wurde. Nachdem 1868 der Kaisersitz von Kyoto nach Tokio verlegt wurde, verlor dieser einmalige Palast seine eigentliche Funktion. Dennoch wird in keinem anderen Land, wie in Japan heute noch die höfische Form bewahrt, das heißt, durch das Süd-Tor darf nur der Kaiser gehen – bei Staatsempfängen dürfen Gäste nur mit ihm durch das Tor schreiten. Sehenswert ist die gesamte Gartenanlage, wo man sich entspannen und erholen kann. Ein weiteres Kleinod bzw. es ist eine Augenweide, wenn sich der „Goldener Pavillon“ (Kinkaku-ji &#8211; buddhistischer Tempel, im Nordwesten der Stadt) im Wasser spiegelt. Ähnlich ist es, wenn man den „Silbernen Tempel“ (Ginkaku-ji) mit dem Zen-Garten im Nordosten besucht. Besucht man im Herbst Kyoto, sollte unbedingt ein Besuch des Tempels Eikan-do auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Japan stehen, denn von den Terrassen hat man eine atemberaubenden Blick über die roten Ahornbäume hinab auf die Stadt. In Kyoto lässt sich die Liste der Sehenswürdigkeiten, wie Heian-Schrein, die buddhistischen Tempel Nishi Hongan-ji, Kiyomizu-dera und Sanjūsangen-dō, das Nijo-Schlo „undendlich“ fortsetzen.<br />
Der auf der Insel Miyajima (Schrein-Insel) im Wasser „schwebende“ bzw. „schwimmende“ Itsukushima-Schrein, der etwa um 6. Jh. errichtet wurde und 1168 seine heutige Form erhielt, gehört zweifelsfrei zu den Sehenswürdigkeiten in Japan. Aber nicht nur der Schrein ist sehenswert, sondern die gesamte Insel &#8211; sie gehört zu den drei schönsten Landschaften.</p>
<h2>Tokio</h2>
<p>Tokio, die Hauptstadt Japans und die größte Stadt der Welt, bietet Superlative und Gegensätze. Zum einen sind das die Wolkenkratzer von Shinjuku und Fuji-san und Hightech zum anderen sind das historische Tempelanlagen, wie der bedeutende buddhistische und älteste Sensō-ji Tempel Tokios oder der Shintō-Schrein und die von den Menschen gelebten Traditionen. Sehenswert sind in Tokio auch das architektonische Meisterwerk, das mit seinen zwei Türmen (248 Meter) erbaute Rathaus, die Miniaturstadt „Golden Gai“, der botanische Garten (Higashi Gyon) und das Nationalmuseum. Eine Attraktion ist der Besuch im Kabuki-Theater oder in den Fischmarkthallen.<br />
Die heilige Stadt Nikko, die inmitten der Wälder und einer reizvollen Landschaft liegt, und als die Stadt der Tempel, Schreine und der Tokugawa-Grabstätte bekannt ist, sollte unbedingt auf der „Besucherliste“ stehen.  Die älteste Stadt Japans, Nara, gilt als die Wiege der japanischen Kultur &#8211; die fünfstöckige Kofuku-ji-Pagode und der Todai-ji-Tempel sowie die bronzene Buddha-Statue sind sehenswert.</p>
<h2>Lanschaften</h2>
<p>Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in den Städten hat Japan landschaftliche Schönheiten zu bieten, die den Naturliebhabern das Herz höher schlagen lässt. Schon der Anblick des Fuji-san, dem höchsten und heiligen Berg (3.778 m) Japans löst Emotionen aus. In den japanischen Alpen findet jeder Bergsteiger seinen Berg, aber auch die Wintersportler kommen hier, wie auch auf der Insel Hokkaido auf ihre Kosten, was Sehenswürdigkeiten und Ski-Paradiese betrifft. In den zahlreichen Nationalparks und Gärten (z.B. Kairakuen, Kenroku-en und Kōraku-en) sind einmalige Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten Japans zu bweundern.<br />
Bild stammt von: Fyle &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urlaub in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegenwärtig assoziiert man mit Japan die Erdbebenkatastrophe vom 11.03.2011, dem verheerenden Tsunami, der vielen Todesopfer, Verletzten und Vermissten und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken, wie Fukushima, an der Nordküste. Mit Japan assoziiert man aber auch das Lächeln der Bewohner, Kimonos, Stäbchen, Kirschblütenzauber, traditionelle Kulturen, Tempel und Buddhas. Eine fremdartige Kultur Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/Japan-300x200.jpg" alt="" title="Japanischer Tempel und rote Brücke" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-27" /><strong>Gegenwärtig assoziiert man mit Japan die Erdbebenkatastrophe vom 11.03.2011, dem verheerenden Tsunami, der vielen Todesopfer, Verletzten und Vermissten und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken, wie Fukushima, an der Nordküste. Mit Japan assoziiert man aber auch das Lächeln der Bewohner, Kimonos, Stäbchen, Kirschblütenzauber, traditionelle Kulturen, Tempel und Buddhas.</strong></p>
<h2>Eine fremdartige Kultur</h2>
<p>Ein Urlaub in Japan ist eine erlebnisreiche Reise, bei der man in eine andere Kultur eintaucht, wo Tradition (Mythen, Riten, Sitten und Bräuche noch bestehen und gelebt werden) mit Modern, wo Kultur und Natur eng miteinander verbunden sind. Es ist ein Urlaub in einer Industrienation, die pulsierende Metropolen aber auch einsame, abgelegene Regionen, Berge, unerwartet viele Naturschönheiten und dicht bewaldeten Gebiete vorweisen kann. Auf dem Inselstaat (6.400 Inseln), mit den vier Hauptinseln Hokkaido (Norden), Honshi (Mitte), Shikoku und Kyushu (Süden) und der Inselgruppe Okinawa, im Pazifischen Ozean leben auf einer Fläche von 377.887 Quadratkilometern etwa 128 Millionen Menschen, von denen etwa drei Viertel in den Städten und in der östlichen Küstenregion (Küstenebene) leben und arbeiten. Als besonderes Ballungsgebiet ist die 600 Kilometer lange Küstenebene bzw. der Küstenstreifen zwischen Tokyo, Kawasaki, Yokohama, Nagoya, bis hin nach Osaka, KobeIn und Kyoto, auf der Hauptinsel Honshu, zu nennen. In den dünnbesiedelten Bergregionen trifft man auf buddhistische Mönche und Shinto-Priester.</p>
<h2>Klima und Reisezeit </h2>
<p>Japan erstreckt sich in seiner Länge (3.000 Km) über vierzehn Breitengrade (45. bis 20.), so dass sechs verschiedene Klimazonen herrschen, mit Schnee und kalten Wintern und einem kühl- gemäßigtes bzw. kühl-kontinentalem Klima im Norden (Hokkaido) bis zum feucht-subtropischen Klima im Süden (Okinawa) Japans. Die niederschlagsreichste Zeit ist während der Monate Juni und Juli, wo im Süden der Monsun fällt. August und September sind die Monate, wo Taifune die Inselgruppe heimsuchen. Die schönste Reisezeit für den Urlaub in Japan, mit angenehmen Temperaturen, ist der Frühling (März &#8211; Mai) während der Kirschblütenzeit oder der Herbst (September – November), wenn die Blätter des Ahorns in ein buntes rotes Farbenmeer getaucht werden. Jedoch sollte man beachten, dass die Japaner in der Zeit vom 29. April &#8211; 7. Mai ihr „Golden Week“ (Urlaubswoche – „Goldene Woche“) haben, wo viele Attraktionen stattfinden und wo viele Japaner zu den Sehenswürdigkeiten des Landes reisen. Die Monate Juli und August sind oft sehr tropisch und feucht warm, so dass man bei den Ausflügen während des Urlaubs in Japan leicht ins Schwitzen kommt.</p>
<h2>Natur und Sehenswertes</h2>
<p>Japan als Inselstaat ist geprägt von einer etwa 30.000 Kilometer langen Küstenregion. Auf den Inseln dominiert ein dicht bewaldetes Gebirgsland. Die Bergregionen mit seinen tiefen Taleinschnitten und Tälern nehmen 85 Prozent der Gesamtfläche des Landes ein. Gebirgszüge wie z. B. das Hidaka-, Hida- (auch japanische Nordalpen genannt), Chugoku-, Akaishi- oder das Kiso-Gebirge halten u. a. Berge von bis zu 3.000 Metern und mehr für Bergsteiger bereit. Besonders der heilige Berg, das Wahrzeichen Japans, der Fuji-san (Fudschijama &#8211; 3.776 Meter) lockt alljährlich viele Besucher auf seinen Gipfel.<br />
Die Metropolen wie Tokio, Yokohama, Kyoto, Nagoya oder Osaka mit seiner Infrastruktur und seinen Superlativen und Attraktionen im Gegensatz zur jahrtausendealten Kultur und Tradition mit den Sehenswürdigkeiten: historische Paläste, Tempel, Schreine, Gärten usw. lassen jeden Gast während des Urlaubs in Japan den Atem anhalten. Kyoto, die ehemalige Hauptstadt, bietet den Besuchern japanische bzw. kaiserliche Geschichte pur; hier sind u.a. Kaiserpaläste, Schreine und Tempel zu besichtigen.<br />
Abseits der pulsierenden Groß- und Industriestädte der Küstenregionen erlebt man nicht nur in den zahlreichen Nationalparks eine unberührte Natur, herrliche Landschaften, glitzernde Seen, heiße Quellen (Onsen), traumhafte Sandstrände, mit einer artenreichen Flora und Fauna. An den Stränden der Boso-Halbinsel, der Enoshima-Insel oder von Shirahama kann man beispielsweise Baden und Entspannen. Kurzum, ein Urlaub in Japan bietet für jeden etwas, man kann Berge besteigen, in den Hochgebirgen Ski fahren, durch weite Wälder wandern, das quirlige Leben in den Städten genießen, historische Tempel und Paläste besichtigen, im Pazifik baden oder in der Einsamkeit der Bergregionen entspannen. </p>
<h2>Hinweise vor Reiseantritt</h2>
<p>Plant man einen Urlaub in Japan, sollte man sich schon vor der Abreise mit den Ein- und Ausreisebestimmungen (Visum, Geld, Sicherheit, Impfungen), mit den Sitten und Gebräuchen sowie bestimmten Verhaltens- und Umgangsformen vertraut machen, und vielleicht auch ein paar Worte japanisch lernen, um den japanischen Gastgebern entsprechenden Respekt und die gebührende Höflichkeit entgegenzubringen.<br />
Bild: brett kropp von Fotolia</p>
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		<title>Grundlegendes zur japanischen Kultur</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 12:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Die japanische Kultur ist geprägt von verschiedenen Einflüssen u.a. aus Chinas, Koreas, Ozeanien und sie ist geprägt durch die Religionen (z. B. Buddhismus, Shintoismus, Christentum). Heute gibt es in Japan 180.000 religiöse Gemeinschaften, die staatlich anerkannt sind. Von den Anfängen bis zur Gegenwart Den Anfang der japanischen Kultur kann man in der Zeit bis 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/Japan-Osaka-300x199.jpg" alt="Die japanische Kultur" title="Burg in Osaka, Japan" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-24" /><strong>Die japanische Kultur ist geprägt von verschiedenen Einflüssen u.a. aus Chinas, Koreas, Ozeanien und sie ist geprägt durch die Religionen (z. B. Buddhismus, Shintoismus, Christentum). Heute gibt es in Japan 180.000 religiöse Gemeinschaften, die staatlich anerkannt sind.</strong></p>
<h2>Von den Anfängen bis zur Gegenwart</h2>
<p>Den Anfang der japanischen Kultur kann man in der Zeit bis 500 n. Chr., während der Kofun-Zeit (ca. 250–538) finden. Es kamen Einwanderer aus Korea und erste religiöse Schriften des Buddhismus, des Taoismus und des Konfuzianismus nach Japan. Die Koreaner lehrten den Japanern das Errichten von Hügelgräbern, das Schmieden von Bronze sowie Techniken des Hausbaus. Die Schrift kam im 7. Jahrhundert durch buddhistische Mönche von Korea nach Japan.<br />
Während der Heian-Zeit (794–1185) entwickelte der Hofadel, auf Grundlage der chinesischen Vorbilder, eine eigenständige Literatur und Dichtkunst. In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich, aufgrund schwerer Bürgerkriege, die Samurai, die nicht nur die Kriegsführung sondern auch die des Schmiedehandwerks, speziell für Schwerter, entwickelten. Der Zen, eine Form des Meditations-Buddhismus bildet sich heraus, deren Mitglieder Einfluss auf die Gartenkunst, Musik und Dichtkunst hatten. Die Edo-Zeit (1600-1867) brachte Japan zur Ruhe, die Samurais entwickelten die Kampfkunsttechnik Budo. Die Händler, die gesellschaftlich nicht aufsteigen konnten und über Geld verfügten, fanden ihren Weg zur Kunst; Ikebana (lebende Blumen &#8211; Blumensteckkunst), Bonsai, Kaligrafie, Keramikkunst und Origami (Faltkunst) entwickelten sich weiter. Teezeremonien wurden in allen Schichten zelebriert und das Kabuki-Theater (Gesang, Tanz, Pantomime), eine säkulare Kunstform, neben dem No-Theater der Samurai und dem Kyogen- (Worttheater), dem Bunraku- (Figurentheater) und dem Revue-Theater (Takarazuka Revue), wurde unter dem ästhetischen Aspekt Wabi-Sabi gefördert. Erste Vergnügungsviertel entstanden, wo auch Geishas die Teezeremonien durchführten.<br />
In der Malerei und Grafik prägten vor allem die Ukiyo-e Bilder („Bilder der fließenden Welt“) in der Edo-Zeit die japanische Kultur &#8211; das bekannte Bild von Katsushika Hokusai (1760-1849) „Die große Welle“ (ca. 1830) ist Zeugnis davon. Ebenfalls sind die Farbholzschnitte und die Tuschemalereien (Sumi-e, Schwarz-Weiß-Kunst) Ausdruck der japanischen Kultur und Kunst. </p>
<p>In der Musik sind buddhistische Ritualgesänge (Shomyo) mit den vier Komponenten Wa, Kei, Sei und Jaku (Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille) und die elegante Musik (Gagaku), eine Musikform, die aus dem Kaiserreich China nach Japan kam und als Kammer- und als Orchester- und Chormusik gespielt wird, Ausdruck der japanischen Kultur. Beim Musizieren finden traditionelle Instrumente wie Bambusflöte, Trommeln, Zithern und Lauteninstrumente ihren Einsatz. Aber auch die Tätowierkunst (Irezumi) mit einer großen Vielfalt an Motiven aus der Mythologie (Drachen, Dämonen) oder Motive, die eine Aussagekraft haben (Koi: Stärke, Erfolg, Glück) hat in der Kultur Japans eine lange Tradition, die bis in die Yayoi-Zeit (300 v. Chr.) zurückgehen. Das Tätowieren von Schriftzeichen hat in Japan keinerlei Tradition.<br />
Die Architektur der einzigartigen Tempel, Gärten, Schreine, die es in Japan zu besichtigen gilt, sind Ausdruck und Zeugnisse der einzelnen Entwicklungsepochen, der Religionen und der Kultur des Inselstaates. 39 historische Bauwerke Japans gehören zur Weltkulturerbe der UNESCO.<br />
Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelten sich alle Bereiche der Kultur weiter. Überall in Japan findet man neben den traditionellen Bauten postmoderne Gebäude. Und auch in den anderen Bereich der japanischen Kultur steht die Tradition in Verbindung mit der modernen Kultur Japans und in Verbindung mit den Einflüssen der westlichen Welt, was u. a. ihren Ausdruck in Filmen und Zeichentrickfilmen (Anime), Popmusik und in der Jugendkultur findet. </p>
<h2>Japanische Kultur im Alltag</h2>
<p>Jeder der schon einmal in Japan war, wird bestätigen, dass diese Menschen ausgesprochen gastfreundlich, höflich und hilfsbereit sind. In den Bereichen des täglichen Umgangs bzw. des Alltags gibt es gegenüber der westlichen Kultur große Unterschiede. Das fängt bei der Schenkkultur an, reicht über die Toilettenkultur bis hin zur Bade- und Reisekultur. Aber auch die Ess- und Trinkkultur, die Wohnkultur sowie Kleidung unterscheidet sich von unserer westlichen Kultur. Jeder, der einen Japanbesuch plant, sollte sich vor Reiseantritt unbedingt mit der Kultur des Alltags auseinandersetzen, die Umgangsformen und Verhaltensregeln studieren, um die Gastgeber nicht zu brüskieren.  </p>
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		<title>Die rituelle japanische Teezeremonie</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 12:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Teezeremonie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Japaner pflegen eine enge Verbundenheit mit dem Tee, indem sie die Teezeremonie „zelebrieren“. Man nennt es auch Chanoyu – „Heißes Wasser für den Tee“ – jedoch ist die Zeremonie mehr als nur heißes Wasser über den Tee gießen; hier geht es um Riten und Meditation, um absolute Ruhe, Harmonie, Respekt und Gelassenheit. Geschichte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/teezeromonie-japanisch-300x199.jpg" alt="Japanische Teezeremonie" title="teezeremonie in japan" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-21" /><strong>Die Japaner pflegen eine enge Verbundenheit mit dem Tee, indem sie die Teezeremonie „zelebrieren“. Man nennt es auch Chanoyu – „Heißes Wasser für den Tee“ – jedoch ist die Zeremonie mehr als nur heißes Wasser über den Tee gießen; hier geht es um Riten und Meditation, um absolute Ruhe, Harmonie, Respekt und Gelassenheit. </strong></p>
<h2>Geschichte der japanischen Teezeremonie</h2>
<p>Unter der Herrschaft des Kronprinzen und Regenten Shōtoku (574-622) reisten viele Japaner nach Korea und China, um sich über die Lehren des Buddhismus zu informieren und diese zu studieren. So brachten sie auch den Tee aus diesen Ländern mit, so dass in Japan der erste Tee, während der Nara-Zeit (710-794), von buddhistischen Mönchen als Medizin in den Klöstern getrunken wurde. Auch der Kaiser Shōmu (701-756) bewirtete seine Gäste mit Tee. In der Heian-Zeit (794-1192) tranken immer mehr Japaner Tee. Die erste Tee-Zeremonie geht auf den buddhistischen Mönch Saichō (767-822), der als Gründer von Tendai-shū (806) bekannt ist, zurück. In der Zeit des 10. bis 12. Jahrhunderts fanden keine Teezeremonien statt, bis der Zen-Meister Musō Soseki (1275-1351, auch als Musō Kokushi bekannt, die japanische Teezeremonie wieder einführte – er gilt als der Begründer der Teezeremonie. Der buddhistische Abt Shogu und sein Herr Shōgun Yoshimasa erfanden das feine Ritual der japanischen Teezeremonie, er legte die Norm für die Größe des Teepavillons (ca. drei mal drei Meter), die zu verwendenden Gegenstände, den Ablaufes und die Form des Trinkens. Das Teetrinken wird zur religiösen Zeremonie erhoben, zu dem u.a. das Abbrennen von Weihrauch und das Gongschlagen gehören. Bei den Zeremonien wurde Tee aus Fukuoka-shi (Stadt Insel Kyūshū im Süden Japans) verwendet – der erste Tee, der aus China kam, wurde in Uji (Kyoto) angebaut, heute noch sind diese Anpflanzungen vorhanden. Im 14. Jahrhundert hatte sich die Teezeremonie in allen Kasten und Schichten durchgesetzt – sie gehört fortan zur Kultur Japans. Das erste klassische Teehaus entstanden unter Sen no Rikyū (1522 1591), der in Japan wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Teezeremonie hatte, in Higashiyama-ku (Kyoto). </p>
<h2>Das Teehaus und der Ablauf der Zeremonie</h2>
<p>Das ideale Teehaus (Sukiya) ist klein und befindet sich in einem Tee-Garten. Der Weg zum Teehaus ist mit Wartebänken versehen und ein Wasserstein dient dazu, dass sich die Gäste vor Eintritt in das Teehaus die Hände reinigen und den Mund ausspülen. Die Teezeremonie beginnt im Warteraum (Yoritsuki), wo sich maximal fünf Teilnehmer versammeln. Der Mizuya (Wasserraum) ist der Raum, wo Geschirr, Vorräte, Wasser, Utensilien usw. aufbewahrt werden. Die japanische Teezeremonie findet im Teezimmer, dem Chashitsu, statt. Dieser Raum ist klein und niedrig und ohne Möbel, man sitzt auf Strohmatten (Tatami) am Boden. In der Mitte des Raumes befindet sich eine, in die Erde eingelassene Feuerstelle sowie die notwendigen Utensilien wie die kostbaren Keramik-Teeschalen (Chawan), die Teedose (Chaire), der Chasen (Bambusbesen), der benutzt wird, um den Pulvertee zu verrühren sowie der Bambus-Schöpflöffel (Hisaku). Alle Gegenstände bestechen durch ihre Schlichtheit und sind, wie auch der Raum und das Rollbild im Raum, durch die Teilnehmer entsprechend zu würdigen. Nachdem der Teemeister die Gäste durch eine Verbeugung begrüßt hat, beginnt die nun etwa vierstündige Teezeremonie, wo jeder Handgriff vorgeschrieben ist. Die Grundsätze der japanischen Teezeremonie sind Wa &#8211; Harmonie in der Beziehung, Kei – Respekt vor dem anderen, Sei – Reinheit im Denken und Handeln und Jaku – Gelassenheit im Umgang miteinander. Während dieser Zeit ist das Teehaus von äußeren Störungen geschlossen. Zu Beginn erhalten die Teilnehmer Kaiseki als Mahl gereicht, was komplett aufgegessen werden muss. Anschließend folgen Süßigkeiten. Nach dem ersten Teil verweilen und erholen (Nakadachi &#8211; Erholungspause) sich die Gäste im Tee-Garten bis ein Gongschlag sie, nach erneuter Reinigung von Mund und Händen, wieder in den Teeraum bittet, um am Gozairi, dem Hauptteil der Zeremonie, beizuwohnen. Der Teemeister bereitet den dickflüssigen Tee, den Koicha, der mit heißem Wasser aufgefüllt und schaumig geschlagen wird. Der eingangs benannte Ehrengast probiert, nach vorgeschriebener strenger Weise bzw. strengem Ritus, und bewundert das Getränk und die Keramikschale bis er diese, nach gründlicher Reinigung, an den nächsten Teilnehmer weiterreicht. Nachdem alle Teilnehmer vom Tee gekostet haben, erhält der Ehrengast die Teeschale, die er dann an den Teemeister übergibt. Das strenge Ritual bzw. das Gozairi endet, nachdem sich jeder Einzelne lobend geäußert hat. Zum Abschluss der Teezeremonie – Usucha – wird ein dünner Tee (Matcha) zubereitet. Jeder Gast erhält eine eigene Teeschale, in der zwei Löffel des Tees angerührt, die dann ausgetrunken werden. Erst wenn der letzte Teilnehmer seine geleerte Schale dem Teemeister übergeben hat und diese durch ihn hinausgetragen wurden, verbeugt er sich vor den Teilnehmern, was auch das Ende der japanischen Teezeremonie bedeutet. Die Gäste verbeugen sich beim Verlassen des Teehauses und bedanken sich am nächsten Tag entweder persönlich oder in schriftlicher Form beim Teemeister.<br />
Image:  rr041 &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Japanische Gärten &#8211; Ausdrucksformen der Kultur und Philosophie</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Japanische Gärten]]></category>
		<category><![CDATA[japanische Gartenkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Besucht man in Japan die Parks und traditionellen Gärten, meint man, ein Maler hätte mit filigranem Pinsel und Farben die Landschaft gemalt. Alle japanischen Gärten strahlen eine Atmosphäre der Ruhe und absoluter Vollkommen- und Schönheit aus und sollen die Elemente der Natur wiedergeben. Die japanischen Gärten untergliedern sich in drei Gruppen: Hügel-Gärten (Tsukiyama), trockene bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/japanischer-garten-300x225.jpg" alt="Die japanische Gartenkultur" title="Japanischer Garten" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>Besucht man in Japan die Parks und traditionellen Gärten, meint man, ein Maler hätte mit filigranem Pinsel und Farben die Landschaft gemalt. Alle japanischen Gärten strahlen eine Atmosphäre der Ruhe und absoluter Vollkommen- und Schönheit aus und sollen die Elemente der Natur wiedergeben. Die japanischen Gärten untergliedern sich in drei Gruppen: Hügel-Gärten (Tsukiyama), trockene bzw. Zen-Gärten (Kare-san-sui) und Tee-Gärten (Chaniwa). Bei allen Gartenstilen und –elementen ist die dominierende Farbe „grün“. Wurde der Garten angelegt, werden keinerlei pflanzlichen Veränderungen mehr vorgenommen, so dass in keinem japanischen Garten einjährigen Pflanzen zu finden sind.</strong></p>
<h2>Geschichte der Gaartenkunst</h2>
<p>Die Ursprünge der japanischen Gartenkunst liegen um 612, als der Koreaner Shikomaro in Japan erfolgreich erste Gärten gestaltete. Die Ursprünge liegen in der chinesischen Gartenkunst, das beweisen auch die chinesischen Gärten in Nara (Nara-Zeit 7010-794). Auch während der Heian-Zeit (794-1185) standen die japanischen Gärten noch unter dem Gestaltungseinfluss der chinesischen Gartenkunst, eine Landschaftsmalerei wo Gebäuden, Wege, Erde, Wasser, Himmel, Steine und Pflanzen (7 Dinge) eine Symbiose bilden und das Werden und Gehen sowie die Jahreszeiten dokumentiert sind. Die religiöse Bedeutung der Gartengestaltung, so wie es in China der Fall war, fand in Japan keine Beachtung – sie waren bunt und sollten zum Spazierengehen einladen. Nachdem im im 10. Jahrhundert die Beziehungen zu China abbrachen, übernahm der erste Shogun Minamoto no Yoritomo (1147-1199) (Kamaruka-Zeit 1185-1333) selbst den Gartenbau am Kloster Kamakura – der Shoin-Stil (Asymentrie, Kleinteiligkeit) entwickelte sich. Die Muromachi-Zeit (1333–1568) prägte die Zen-Ästhetik, ein besonderes Beispiel ist der Steingarten des Ryoanji-Tempels in Kyoto. Die japanischen Gärten aus der Azu-Momoyama-Zeit (1573-1600) sind opulenter. Die Entwicklung der Aquarell-Malerei verlieh der Gartenkunst neue Impulse – die Gärten sollten sich wie ein Bild in die Landschaft einfügen und einen bestimmten Raumeindruck schaffen. Die während der Edo-Zeit (1600 1867) angelegten Gärten fügen sich in das Landschaftsbild ein, durch optische Effekte wirken die Gärten mitunter größer, als ihre eigentliche Fläche. Beispiele dafür sind die japanischen Gärten von Tenryū-ji (im Nordwesten von Kyoto), Saihō-ji (Kyoto), Ginkaku-ji (Silberner Pavillon, Kyoto) und Kinkaku-ji (Goldener Pavillon, Kyoto). Durch die Öffnung Japans 1853 (Meji-Zeit 1868-1911) lassen sich Einflüsse aus dem Ausland nicht verhindern – die wirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung steht eher im Mittelpunkt als die weitere Gestaltung der japanischen Gärten. Heute ist das Interesse an japanischen Gärten weltweit groß, auch in Deutschland gibt es zahlreiche japanische Gärten (z.B. in Kaiserslautern, Leverkusen, Erfurt, Würzburg und Berlin).</p>
<h2>Japanische Gärten und ihre Stile</h2>
<p></br></p>
<h3>Hügel-, Paradies-Gärten (Tsukiyama)</h3>
<p>Im Tsukiyama-Garten werden viele Elemente verwandt, um eine Landschaft mit grünen Hügeln, Teichen, Bachläufen und Wasserfällen zu gestalten. Beim Arrangieren der einzelnen Elemente wird darauf geachtet, dass der Besucher die Landschaft nicht mit einem Blick erfassen kann sondern, dass sich beim Gehen durch den Garten immer wieder neu Perspektiven Blickwinkel eröffnen. Bei der Bepflanzung kommen mehrjährige, langsam wachsende Pflanzen (Moose, Farne, Bodendecker, Rotkiefern, Bambus, Ahorn, Azaleen usw.) zum Einsatz. Der Garten wird mit Accessoires (Brücken, Bänke, Laternen) dekoriert, um ein schönes lebendes „Landschaftsgemälde“ zu erhalten. Die japanischen Gärten Kenroku-en in Kanazawa (Region Hokuriku – Westküste, Honshu), Kōraku-en in Okayama (Region Chūgoku, Honshu) und Kairaku-en in Mito (Region Kantō, Honshu ) gehören zu den drei schönsten Gärten in Japan.    </p>
<h3>Trocken- bzw. Zen-Gärten (Kare-san-sui)</h3>
<p>Zen-Gärten gehen auf den Zen-Buddhismus zurück, sie sind die ältesten Gärten, die ursprünglich zur Meditationsunterstützung der Mönche in der Nähe der Tempel angelegt wurden. Dabei wurde auf Wasser und Pflanzen bewusst verzichtet &#8211; sie basieren auf Yin und Yang (Taoismus, Gleichgewicht und Harmonie). Hier spielen die Steine, Sand und Felsen eine besonders wichtige Rolle. Während der einzelnen geschichtlichen Epochen wurden die Zen-Gärten unterschiedlich gestaltet, wobei immer die Philosophie und Funktionalität eine Rolle spielte. Der Kies wird durch die buddhistischen Mönche immer wieder neu zu einem bestimmten Muster gerecht. Der Zen-Garten symbolisiert den Idealzustand des Geistes: ruhig, geordnet, einfach, unkompliziert. Am Ryoanji-Tempel (Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen) in Kyoto befindet sich der bekannteste Zen-Garten Japans.</p>
<h3>Tee-Gärten (Chaniwa)</h3>
<p>Diese Gestaltungsform japanischer Gärten hatte im 14. Jahrhundert, mit der Einführung der Tee-Zeremonie durch die Zen-Mönche, ihren Anfang. Diese Gartenform hat eine rituelle Funktion, die durch Atmosphäre der Abgeschiedenheit von der „äußeren“ Welt und der Einsamkeit seinen Ausdruck findet, damit die Teetrinker Ruhe und Entspannung finden können. Im Zentrum jedes Tee-Gartens steht, in einfacher Konstruktion, das Tee-Haus. Elemente des Tee-Gartens sind: Wasser, Steine, Sand, Bonsai, Steinlaternen, Wartebänke, Wassersteine bzw. Steinbrunnen zur Reinigung sowie das Tor, durch das man den Tee-Garten betritt. Das Tor symbolisiert, dass die Welt bzw. das Weltliche außerhalb bzw. zurück bleibt. Nicht alle Tee-Gärten Japans sind öffentlich zugängig.<br />
Bildquelle: Radu Razvan &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Kyoto &#8211; die ehemalige Kaiserstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 11:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kyoto]]></category>

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		<description><![CDATA[Kyoto, das ist die Stadt Japans, die die größte kulturelle und geschichtliche Bedeutung hat, sie gilt als das Kultur- und Bildungszentrum Japans. Kyoto, mit den historischen Städten Uji und Ötsu, ist durch seine zahlreichen Tempel (14 Tempel und Shito-Schreine gehören seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO) zu einem wahren buddhistischen Wallfahrtsort geworden. Jährlich wird Kyoto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/Japan-Kyoto-burg-300x300.jpg" alt="Die Kaiserstadt Kyoto" title="Himeji Castle, Kyoto" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-12" /><strong>Kyoto, das ist die Stadt Japans, die die größte kulturelle und geschichtliche Bedeutung hat, sie gilt als das Kultur- und Bildungszentrum Japans. Kyoto, mit den historischen Städten Uji und Ötsu, ist durch seine zahlreichen Tempel (14 Tempel und Shito-Schreine gehören seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO) zu einem wahren buddhistischen Wallfahrtsort geworden. Jährlich wird Kyoto von etwa 10 Millionen Touristen besucht – damit gehört Kyoto zu den meistbesuchten Städten in Ostasien. Die Tempel und Schreine sind nicht nur Zeitzeugen aus der kaiserlichen Residenz sondern sind heute noch Ort religiöser buddhistischer Rituale Japans. </strong></p>
<h2>Geografische Lage, Klima und Geschichte</h2>
<p>Kyoto (Region Kinki) ist von drei Seiten von Hügeln und 1.000 Meter hohen Bergen geschützt, zum Süden hin öffnet sich ein Talkessel. Die Stadt liegt im mittleren Westteil der japanischen Hauptinsel Honshu, etwa 500 Kilometer von Tokio entfernt. Die Flüsse Kamo und Katsura durchfließen die Stadt. Durch die geografische Lage ist die Stadt Kyoto, in der auf einer Fläche von 827,9 Quadratkilometern etwa 1,47 Millionen Menschen leben, gut gegen Hochwasser und Taifune geschützt.<br />
In Kyoto kann man die vier Jahreszeiten erleben, die Sommer sind schwül-heiß, die Regenzeit setzt Mitte Juli ein und dauert ca. vier Wochen. Im Januar herrschen hier etwa 9 Grad Celsius und im Sommer etwa 29 Grad Celsius. Erstmals wurde Kyoto im Jahr 794 in alten Urkunden erwähnt – damals noch unter dem Namen Heian-Kyo (Friedensresidenz) als es zur zweiten Hauptstadt des japanischen Kaiserreiches unter Kaiser Kammu (781-806) erhoben wurde. Die Macht der Heian-Zeit, die von Kyoto ausging, dauerte bis 1192. Während dieser Zeit blühte die Kultur, Architektur, Bildhauerei und die Malerei auf, die Macht des Hofes nahm jedoch ab, es kam zu militärischen Konflikten mit den Samurais. Die Epochen Kamakura (1185-1333), Muromachi (1333–1568) – das Shongunat residierte, Azu-Momoyama (1573-1600) folgten. Mit der Edo-Zeit (1600-1867) wurde das politische Zentrum immer mehr nach Tokio, an die Ostküste der Insel Honshu, verlagert bis 1868 Tokio Regierungs- und Kaisersitz wurde. Die Baumeister des Kaisers schufen damals in Heian-Kyo, nach chinesischem Vorbild, ein geometrisches, schachbrettmusterartiges Stadtbild, d. h. die Straßen sind alle im rechten Winkel, so dass man sich heute hier gut orientieren kann. Eine von Nord nach Süd führende Allee führt direkt zum reich verzierten Alten Kaiserpalast Gosho. Kyoto wurde während des 2. Weltkrieges nicht zerstört. Jedoch wurde das Gesicht der Stadt durch die rege Bautätigkeit im 20. Jahrhundert stark verändert.</p>
<h2>Sehenswürdigkeiten – Kyoto, Uji und Ötsu</h2>
<p>Kyoto bietet eine Fülle kulturgeschichtlicher und architektonischer Meisterwerke, was die Stadt zu einem starken Anziehungspunkt macht. In Kyoto gibt es mehr als 2.000 Tempel, und Shinto-Schreine. Der auf einem Berg gelegene Kiyomizu-dera Tempel ist wohl der bekannteste und meistbesuchte von Kyoto. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt. Das Wasser des Brunnens in der Tempel-Anlage soll eine heilende Wirkung haben. Der Goldene (Kinkaku ji) und der Silberne Pavillon (Ginkaku-ji), die jeweils in phantastischen Gärten eingebettet sind, sind einmalig schön und ein Muss auf der Besichtigungstour. Auf dem zwei Kilometer langen Philosophenweg (Stadtteil Sakyō-ku), der von Kirschbäumen gesäumt ist, kommt man an vielen Tempeln vorbei, die zur Ruhe und Besinnung einladen. Im Osten der Stadt liegt der Tempel Sanjūsangen-dō (Halle der dreiunddreißig Nischen). Der Hauptbau ist 120 Meter lang. Im Inneren überraschen 1.001 lebensgroße Sho-Kannons (buddhistische Statuen). Die kaiserliche Villa Katsura (17. Jahrhundert) mit seinem einzigartigen japanischen Garten ist ein architektonisches Kleinod. Ähnlich ist auch die Shugaku-inn Villa aus dem 16. Jahrhunder angelgt – vom Garten sagt man, es sei der schönste Japans.  Der östlich gelegene pittoresken Stadtteil Gion ist, wie auch die Statdteile Kamishichi-ken, Miyagawa-cho und Ponto-cho, als Geisha-Bezirk und Vergnügungsviertel bekannt, wo man auch dem Kabuki-Theater oder einer Karaoke-Bar einen Besuch abstatten oder auf historischen Spuren wandeln kann. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist schier endlos – eine Stadtrundfahrt hilft all die historischen Schönheiten zu bewundern. Neben den Sehenswürdigkeiten ist auch die Küche Kyotos empfehlenswert. Hier stehen vor allem schmackhafte, vegetarische Gericht wie Tofu, Gemüse (z.B. Tsukemono, eingelegtes Gemüse) auf der Speisekarte.<br />
Bildquelle: mmette &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Tokio &#8211; Das moderne Babylon</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 17:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tokio]]></category>
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		<description><![CDATA[Tokio, die ca. 620 Quadratkilometer große Hauptstadt und Metropolregion (23 Bezirke) auf der zentralen Hauptinsel Honshu im Osten bietet mehr als 8,9 Millionen Menschen eine Heimat (in der Regionalregion sind es ca. 40 Millionen). Tokio ist eine Stadt, die viel erlebt und zu erzählen hat. Geschichte Im Jahr 1446 begann die Stadtgeschichte, als zu damaliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/japan-tokyo-300x225.jpg" alt="Die Hauptstadt Tokyo" title="Tokyo, Rainbow Bridge bei Nacht" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-9" /><strong>Tokio, die ca. 620 Quadratkilometer große Hauptstadt und Metropolregion (23 Bezirke) auf der zentralen Hauptinsel Honshu im Osten bietet mehr als 8,9 Millionen Menschen eine Heimat (in der Regionalregion sind es ca. 40 Millionen). Tokio ist eine Stadt, die viel erlebt und zu erzählen hat.</strong></p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Im Jahr 1446 begann die Stadtgeschichte, als zu damaliger Zeit Ōta Dōkan (1432-1486) mit dem Bau der größten Burg Japans „Edo-jo“ begann (Fertigstellung 1457). Im Jahr 1590 ging die Burg an die Familie von Tokugawa Ieyasu (1543-1616) über und richtete hier sein Hauptquartier ein und nannte die Hauptstadt „Edo“. Tokugawa Ieyasu ließ sich 1603, als Ausdruck seiner führenden Stellung, vom Kaiser (Tenno) den Titel Shōgun (großer General) verleihen ließ, so dass die Edo-Zeit begann und sich Edo zum Zentrum der politischen Macht entwickelte. Im Jahr 1590 wurde Edo Hauptstadt von Japan bis sie 1867, nach dem Sturz des Shōgunats und der Machtübernahme des Kaisers in „Tokio“ („Östliche Hauptstadt“) umbenannt und zur Kaiserresidenz wurde. 1700 lebten bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen – es siedelten sich viele Kaufleute und Handwerker an. Die Stadt entwickelte sich, trotz schwerer Erdbeben und nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges, rasant zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort Japans und der Welt. Trotz moderner Bauwerke und Lebensformen haben sich die Stadt und ihre Bürger die jahrhundertealten Traditionen bewahrt, beides bildet eine interessante Symbiose, die jeden Touristen fasziniert und in den Bann zieht.</p>
<h2>Stadt der Superlative</h2>
<p>Tokio, eine Stadt der Superlative – Wolkenkratzer, ein Meer von Häusern, Straßen und Gassen, wo überall Reklametafeln in Kanji-Schrift und englischer Übersetzung hängen, ist ein Ausdruck, dass Tokio eine weltoffene Stadt ist. Hier sind Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu Hause, hier ist Japans Handels- und Finanzzentrum. In der Metropole, wo direkt neben den extravaganten modernen Verwaltungsgebäuden, den Hightech-Anlagen, den Universitäten und Verkehrsknotenpunkten die Glocken der Tempelanlagen zum traditionellen Gebet rufen, wird die harmonische Verflechtung zwischen Tradition und Moderne deutlich. Die Stadt, eine der interessantesten der Welt, beherrscht durch eine gut organisierte technische und soziale Infrastruktur das quirlige, leistungsorientierte Leben in Tokio. Das Verkehrsnetz Tokios ist so ausgestattet, dass man mit der Bahn in alle Teile des Landes reisen kann (zwischen Fukuoka und Tokio verkehren Hochgeschwindigkeitszüge). In der Stadt existiert ein gut ausgebautes U-Bahnnetz &#8211; die Züge fahren im Einminutentakt. Mehr als drei Millionen Menschen passieren tagtäglich den Bahnhof „Shinjuku“, um beispielsweise von den außerhalb befindlichen Wohnungen bzw. Schlafstätten an den Arbeitsplatz zu gelangen. Zu den Einwohnern der Stadt und Metropolregion weilen zudem viele Touristen in der Stadt, die die öffentlichen Verkehrsmittel für die Erkundungstouren nutzen. Die Autos in der Stadt sorgen regelmäßig für Staus und Chaos auf den Straßen. Das quirlige Treiben, die Skylines mit dem Tokyo Tower, kann man sehr entspannt von einem der Boote oder während einer Brückenfahrt auf dem Sumida, der durch die Stadt fließt und in die Bucht von Tokio am Pazifischen Ozean mündet, beobachten, es bieten sich interessante und abwechselnde Bilder.<br />
Neben der lauten, hektischen Betriebsamkeit in Tokio erlebt man die Stadt aber auch sehr leise, entspannt, fröhlich, immer freundlich und betont höflich, offen und gesellig. Deutlich wird das besonders, wenn sich beispielsweise während der „Goldenen Woche“ die Japaner beim Kirschblütenzauber bzw. –fest in den Parks versammeln, Pick-Nick machen und mit Landsleuten und Gästen feiern. Ruhig und gelassen widmen sich die Gläubigen ihrer Religion, sie finden sich in den Tempeln zusammen, um zu beten und um ihren Göttern Ehre zu erweisen. Viele Touristen werden gerade wegen der beeindruckenden Gegensätze, wegen der vielen Facetten, die Tokio zu bieten hat, angezogen, um die kulturellen Bräuche, die traditionelle und moderne Lebensweise, das mit einem erfolgsorientierten Wirtschaftssystem verbunden ist, kennenzulernen.</p>
<h2>Sehenswertes</h2>
<p>Die Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten der modernen und der historisch-traditionellen Art, die man bei einer Stadtrundfahrt erkunden kann. trifft kann man noch viele Tokioter in der traditionellen Kleidung an, in den Souvenirläden entlang der Nakamise-dori kauft man typische Artikel (Fächer, Figuren). Der Sensō-ji-Schrein (1649) in Asakusa ist Ort des alljährlichen Matsuri-Festes im Juni. Im Koraku-Garten, der größte Garten Tokios, der 1692 angelegt wurde, befindet sich auch die älteste Brücke Tokios aus dem Jahre 1618. Heute sind im Garten ein Vergnügungspark und das Mehrzweck-Stadion (Tokoyo Dome) zu besuchen. Architektonisch dominieren in diesem Stadtteil die japanische Bauweise mit den gewölbten Dächern und die typisch-japanische Gartenbaukunst. Sehr schön ist es, wenn die Kirschblüte einsetzt, denn da werden die Parks in ein zartes Rosa getaucht, im Ueno-Park, wo sich auch der Zoo sowie mehrere Schreine und Tempel befinden, ist das besonders reizvoll anzusehen.<br />
In einem anderen Bild präsentiert sich Tokio, wenn man die sogenannten „Oberstadt“ (Yamanote) besucht. Im Stadtteil Ginza z.B. trifft man auf schlichte Bauwerke aber auch auf futuristische, funktionale, moderne und extravagante, wie z.B. das Rathaus, den Tokyo Tower, die Rainbow Bridge und die vielen Skylines. Sowohl in der Unter- als auch in Oberstadt lässt sich keine klare Trennung zwischen Tradition und Modern finden, überall stößt man auf Kontraste, die die diese Stadt besonders interessant und aufregend machen. Viele Parks und Gärten, in denen auch Schreine besucht werden können, lockern mit ihrem Grün die Stadt auf und laden zu Erholung und Entspannung ein. So bietet der Meiji-Schrein (1920 eingeweiht), eingebettet im Yoyogi-Park, den Besuchern eine Oase der Ruhe und Stille. Die japanische Kultur erlebt man zum Beispiel bei einem Besuch im Nationalmuseum, in den Theater wie z.B. im traditionellen japanischen Kabuki-Theater.<br />
Image: under_g &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Japan &#8211; ein Land mit kaiserlicher Tradition</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 11:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaijin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 377.835 Quadratkilometer große Inselstaat mit seinen vier Hauptinseln und vielen kleinen Inseln ist mit mehr als 128 Millionen Menschen eines der bevölkerungsstärksten Länder unserer Erde. Das Kaiserreich Japan (Nippon) ist eines der ältesten Monarchien. Seit 1947 ist Japan eine parlamentarische Monarchie, dessen Oberhaupt der Kaiser (Tenno) Akihito (geb. 23.12.1933) als Staatsoberhaupt vorsteht, der jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.icipec.com/wp-content/uploads/2011/06/japan-pagode-kyoto-300x225.jpg" alt="Das Land Japan" title="goldener pavillon in kyoto" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-6" /><strong>Der 377.835 Quadratkilometer große Inselstaat mit seinen vier Hauptinseln und vielen kleinen Inseln ist mit mehr als 128 Millionen Menschen eines der bevölkerungsstärksten Länder unserer Erde. Das Kaiserreich Japan (Nippon) ist eines der ältesten Monarchien. Seit 1947 ist Japan eine parlamentarische Monarchie, dessen Oberhaupt der Kaiser (Tenno) Akihito (geb. 23.12.1933) als Staatsoberhaupt vorsteht, der jedoch keine Regierungsgewalt sondern nur Repräsentationsfunktionen hat und als gottähnliches Wesen gesehen wird. </strong></p>
<p>Als blühende Industrienation nimmt Japan als Wirtschaftsmacht vordere Plätze im Weltmaßstab ein. In Japan gibt es zum einen die unberührte, einsame und stille Bergwelt, deren Abgeschiedenheit Shinto-Priester und buddhistische Mönche bevorzugen. Zum anderen spielt sich in den Metropolen, wie Tokio, Yokohama, Osaka, Nagoya, Kyoto oder anderen Städten, wo insgesamt dreiviertel der Bevölkerung wohnt und arbeitet, das Leben, die Politik, die Wirtschaft usw. ab. In den pulsieren Städten schlägt das Herz Japans auch als Industrienation. </p>
<h2>Geografisches und Klimatisches</h2>
<p>Überfliegt man Japan, hat man aus der Vogelperspektive einen phantastischen Blick auf die Inseln im Pazifischen Ozean, östlich von Russland und Korea. Man erkennt bei guter Sicht die großen Inseln Honshu, die größte in der Mitte, Hokkaido im Norden, Shikoku und Kyusshu im Süden. Des Weiteren hat man einen atemberaubenden Blick auf die vielen (3.850) kleineren und kleinen japanischen Inseln. Man sieht, dass Japan ein bewaldetes Gebirgsland mit etwa 240 Vulkanen ist, von denen etwa 40 aktiv sind. Der höchste Berg ist de „heilige“ Berg (Vulkan), der Fuji (Fudschijama) mit 3.776 Meter ü. NN. Die japanischen Ryūkyū-Inseln im Ostchinesischen Meer gehören zum pazifischen Feuerring (Vulkanring), der für Erdbeben und Tsunamis bekannt ist. Geologisch liegt Japan an drei tektonischen Platten, der Eurasischen Platte (Norden und Westen), der Philippinischen Platte (Süden) und der Pazifischen Platte (Osten), was zu regelmäßigen leichten bis starken Erdbeben und Taifunen führt. Das schwerste und stärkste Erdbeben (9,0 Mw) Japans und einem 10 bis 38 Meter hohen Tsunami am 11.03.2011 (Tōhoku-Erdbeben) im Nordosten, hatte mit mehr als 23.000 Toten, mehreren Tausend Verletzten und Vermissten und den Reaktorunfällen (Kernschmelze) in den Kernkraftwerken an der Ostküste u.a. in Fukushima-Daiichi weitreichende katastrophale und Folgen.  Durch die Nord-Süd-Ausdehnung Japans verfügt das Land der aufgehenden Sonne über verschiedene Klimazonen – schneereiche Winter bis subtropisches Klima, Monsunregen, Taifune – in Japan ist vom milden, gemäßigtem Klima bis zum kalten Winter klimatisch alles „vertreten“. Flora und Fauna Japans sind mit einer Artenvielfalt ausgestattet, hier sind u.a. Tiere wie Braunbären, Ziegenantilopen, Makaken, japanische See- und Fischotter, seltene Vögel, viele Fischarten (z.B. Kois), Wale, die trotz Verbot immer noch gejagt und gefangen werden, und andere Tierarten anzutreffen. Die Flora in den Wäldern, die eine Fläche von 66% Japans bedecken, bietet Sicheltannen, japanischen Rotkiefern, Zitruspflanzen und anderen Arten in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit. Als Kulturpflanzen werden u.a. Reis, Tee, Adzukibohnen angebaut. </p>
<h2>Kaiserliche Zeiten </h2>
<p>Japan, das letzte Kaiserreich unserer Erde, hat eine lange Geschichte, die noch bis vor die Jōmon-Zeit (10.000-300 v. Chr.) zurückgeht. Während der Yayoi-Zeit (330 v. Chr. – 300 n. Chr.) wurde bereits Reis angebaut und Metall verarbeitet. Der Mythos des Kaiserreiches geht auf den ersten legendären Kaiser Jimmu (Tenno – Himmlischer Herrscher) zurück, der am 11. Februar 660 v. Chr. (dieser Tag wird heute noch als Nationalfeiertag begangen) gekrönt wurde. Durch enge Beziehungen zu China und Korea kam, neben Kulturtechniken auch der Buddhismus zum Ende der Kofun-Zeit (300 552), auch Yamato-Zeit genannt, nach Japan und wurde zur Staatsreligion. Japan war bis dato ein zersplitterter Staat, der von Klans nun zu einem losen Staatenverbund, dem Kaiserstaat zusammengeschlossen wurde. Nach dem Tod des Kronprinzen und Regenten Shōtoku (574-622) kam es während der Asuka-Zeit zu Machtkämpfen in dessen Folge eine Reihe weitreichender Gesetze (Taika-Reform) erlassen wurden. Die Nara-Zeit (710-794) brachte Japan Frieden und kulturellen Wohlstand. Während dieser Zeit kam es durch die private Besitzübernahme von Klöstern und Land zur Schwächung des kaiserlichen Hofes, so dass es, auch wegen der geografisch ungünstigen Lage der „Kaiserlichen Residenzstadt Friedensburg“ (Heijō-kyō) zur Verlegung des Kaisersitzes nach Heian-kyō (heutiges Kyoto), was auch den Übergang zur Heian Zeit (794-1192) dokumentierte. Die Kultur blühte auf, die Macht des Hofes jedoch nahm ab, was zu militärischen Konflikten mit den Samurais führte. Es folgten die Epochen der Kamakura (1185-1333), Muromachi (1333–1568), Azu-Momoyama (1573-1600), Edo (1600-1867), Meji-Restauration (1868-1912 – Tokio wird Hauptstadt) und der Heisei-Zeit, die seit 1912 bis heute andauert. Der Vater des heutigen Kaisers Hirohito erklärte unter Druck der US-Amerikaner erst im Jahr 1945 seine Kapitulation als Gott-Kaiser – den Thron durfte er behalten.<br />
In allen Epochen gab es immer wieder verbitterte und blutige Machtkämpfe, Kriege und Schlachten der einzelnen Regionen und Herrscher (Fürsten, Familien, Dynastien, Vier-Stände-System). Die Kaisersitze bzw. Hauptquartiere wechselten, so dass an den Orten der ehemaligen Regierungssitze Relikte aus dieser Zeit sowie prachtvolle Paläste, Tempel, Schreine, Statuen und Gärten zu besichtigen sind.<br />
Fotoquelle: Stephan Bosenius &#8211; Fotolia.com</p>
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