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Japan bietet Besuchern viele Sehenswürdigkeiten

Gepostet von Gaijin am Jun 16, 2011 in Tourismus

Sehenswertes in JapanJapan hat an Sehenswürdigkeiten und besonderen Attraktionen vieles – von Kirschblüten bis Hightech – zu bieten. Japan ist ein touristisch sehr gut erschlossenes Land, das eine moderne Infrastruktur mit modernsten Verkehrsmitteln bietet, so dass man sich als Urlauber sehr schnell, komfortabel zu Wasser, auf und unter der Erde sowie in der Luft bewegen kann, um die Sehenswürdigkeiten in Japan besuchen zu können.

Welche Sehenswürdigkeiten sollten auf der Besucherliste stehen?

Im Gedenken an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und in Nagasaki 1945 und auch im Gedenken an die vielen Opfer der schwersten Erdbebenkatastrophe Japans vom 11.03.2011 und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken Fukushima sollte man unbedingt den Friedenspark und die Atombombenkuppel in Hiroshima besuchen. Die Kuppel gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die seit 1993 zum Weltkulturerbe gehörende Burg von Himej aus dem 17. Jahrhundert mit seinen 83 Gebäuden ist eine der ältesten und schönsten Burganlagen Japans. Sie dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Kunst und das Können der japanischen Burgenbauer. Auch der um die Burg angelegte Park ist besonders während der Kirschblüte (Hanami-Fest) eine Reise wert. Die Stadt Himeji liegt in der Präfektur Hyogo südwestlich von Kyoto. Die, auf der Hochebene von Hida gelegenen Dörfer Shirakawa-go und Gokayama (seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe) im Gassho-Stil (Gassho – „zum Gebet gefaltete Hände“) vermitteln jedem Besuch zu jeder Jahreszeit einen märchenvollen Anblick. Charakteristika dieser drei- bis vierstöckigen Holzhäuser sind die strohgedeckten, hohen und steilen, im 60 Grad Winkel aufgestellten Dächer.

Kyoto

Zu den Sehenswürdigkeiten in Japan gehört auch das historische Kyoto (Kyoto, Otsu, Uji); es ist ein absolutes Muss auf der Besucherliste. Kyoto, die ehemalige Hauptstadt Japans hat einen enormen Fundus kulturell und geschichtlich bedeutsamer Gebäude und Anlagen. Besonders sehenswert ist der prunkvolle Kaiserpalast (Goshu – Alter Kaiserpalast), der im Jahre 1331 Kaiserresidenz wurde, mehrfachen Bränden zum Opfer fiel und 1855 komplett restauriert wurde. Nachdem 1868 der Kaisersitz von Kyoto nach Tokio verlegt wurde, verlor dieser einmalige Palast seine eigentliche Funktion. Dennoch wird in keinem anderen Land, wie in Japan heute noch die höfische Form bewahrt, das heißt, durch das Süd-Tor darf nur der Kaiser gehen – bei Staatsempfängen dürfen Gäste nur mit ihm durch das Tor schreiten. Sehenswert ist die gesamte Gartenanlage, wo man sich entspannen und erholen kann. Ein weiteres Kleinod bzw. es ist eine Augenweide, wenn sich der „Goldener Pavillon“ (Kinkaku-ji – buddhistischer Tempel, im Nordwesten der Stadt) im Wasser spiegelt. Ähnlich ist es, wenn man den „Silbernen Tempel“ (Ginkaku-ji) mit dem Zen-Garten im Nordosten besucht. Besucht man im Herbst Kyoto, sollte unbedingt ein Besuch des Tempels Eikan-do auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Japan stehen, denn von den Terrassen hat man eine atemberaubenden Blick über die roten Ahornbäume hinab auf die Stadt. In Kyoto lässt sich die Liste der Sehenswürdigkeiten, wie Heian-Schrein, die buddhistischen Tempel Nishi Hongan-ji, Kiyomizu-dera und Sanjūsangen-dō, das Nijo-Schlo „undendlich“ fortsetzen.
Der auf der Insel Miyajima (Schrein-Insel) im Wasser „schwebende“ bzw. „schwimmende“ Itsukushima-Schrein, der etwa um 6. Jh. errichtet wurde und 1168 seine heutige Form erhielt, gehört zweifelsfrei zu den Sehenswürdigkeiten in Japan. Aber nicht nur der Schrein ist sehenswert, sondern die gesamte Insel – sie gehört zu den drei schönsten Landschaften.

Tokio

Tokio, die Hauptstadt Japans und die größte Stadt der Welt, bietet Superlative und Gegensätze. Zum einen sind das die Wolkenkratzer von Shinjuku und Fuji-san und Hightech zum anderen sind das historische Tempelanlagen, wie der bedeutende buddhistische und älteste Sensō-ji Tempel Tokios oder der Shintō-Schrein und die von den Menschen gelebten Traditionen. Sehenswert sind in Tokio auch das architektonische Meisterwerk, das mit seinen zwei Türmen (248 Meter) erbaute Rathaus, die Miniaturstadt „Golden Gai“, der botanische Garten (Higashi Gyon) und das Nationalmuseum. Eine Attraktion ist der Besuch im Kabuki-Theater oder in den Fischmarkthallen.
Die heilige Stadt Nikko, die inmitten der Wälder und einer reizvollen Landschaft liegt, und als die Stadt der Tempel, Schreine und der Tokugawa-Grabstätte bekannt ist, sollte unbedingt auf der „Besucherliste“ stehen. Die älteste Stadt Japans, Nara, gilt als die Wiege der japanischen Kultur – die fünfstöckige Kofuku-ji-Pagode und der Todai-ji-Tempel sowie die bronzene Buddha-Statue sind sehenswert.

Lanschaften

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in den Städten hat Japan landschaftliche Schönheiten zu bieten, die den Naturliebhabern das Herz höher schlagen lässt. Schon der Anblick des Fuji-san, dem höchsten und heiligen Berg (3.778 m) Japans löst Emotionen aus. In den japanischen Alpen findet jeder Bergsteiger seinen Berg, aber auch die Wintersportler kommen hier, wie auch auf der Insel Hokkaido auf ihre Kosten, was Sehenswürdigkeiten und Ski-Paradiese betrifft. In den zahlreichen Nationalparks und Gärten (z.B. Kairakuen, Kenroku-en und Kōraku-en) sind einmalige Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten Japans zu bweundern.
Bild stammt von: Fyle – Fotolia.com

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Eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne

Gepostet von Gaijin am Jun 3, 2011 in Tourismus

Gegenwärtig assoziiert man mit Japan die Erdbebenkatastrophe vom 11.03.2011, dem verheerenden Tsunami, der vielen Todesopfer, Verletzten und Vermissten und der nuklearen Folgen durch die Störfälle in den Atomkraftwerken, wie Fukushima, an der Nordküste. Mit Japan assoziiert man aber auch das Lächeln der Bewohner, Kimonos, Stäbchen, Kirschblütenzauber, traditionelle Kulturen, Tempel und Buddhas.

Eine fremdartige Kultur

Ein Urlaub in Japan ist eine erlebnisreiche Reise, bei der man in eine andere Kultur eintaucht, wo Tradition (Mythen, Riten, Sitten und Bräuche noch bestehen und gelebt werden) mit Modern, wo Kultur und Natur eng miteinander verbunden sind. Es ist ein Urlaub in einer Industrienation, die pulsierende Metropolen aber auch einsame, abgelegene Regionen, Berge, unerwartet viele Naturschönheiten und dicht bewaldeten Gebiete vorweisen kann. Auf dem Inselstaat (6.400 Inseln), mit den vier Hauptinseln Hokkaido (Norden), Honshi (Mitte), Shikoku und Kyushu (Süden) und der Inselgruppe Okinawa, im Pazifischen Ozean leben auf einer Fläche von 377.887 Quadratkilometern etwa 128 Millionen Menschen, von denen etwa drei Viertel in den Städten und in der östlichen Küstenregion (Küstenebene) leben und arbeiten. Als besonderes Ballungsgebiet ist die 600 Kilometer lange Küstenebene bzw. der Küstenstreifen zwischen Tokyo, Kawasaki, Yokohama, Nagoya, bis hin nach Osaka, KobeIn und Kyoto, auf der Hauptinsel Honshu, zu nennen. In den dünnbesiedelten Bergregionen trifft man auf buddhistische Mönche und Shinto-Priester.

Klima und Reisezeit

Japan erstreckt sich in seiner Länge (3.000 Km) über vierzehn Breitengrade (45. bis 20.), so dass sechs verschiedene Klimazonen herrschen, mit Schnee und kalten Wintern und einem kühl- gemäßigtes bzw. kühl-kontinentalem Klima im Norden (Hokkaido) bis zum feucht-subtropischen Klima im Süden (Okinawa) Japans. Die niederschlagsreichste Zeit ist während der Monate Juni und Juli, wo im Süden der Monsun fällt. August und September sind die Monate, wo Taifune die Inselgruppe heimsuchen. Die schönste Reisezeit für den Urlaub in Japan, mit angenehmen Temperaturen, ist der Frühling (März – Mai) während der Kirschblütenzeit oder der Herbst (September – November), wenn die Blätter des Ahorns in ein buntes rotes Farbenmeer getaucht werden. Jedoch sollte man beachten, dass die Japaner in der Zeit vom 29. April – 7. Mai ihr „Golden Week“ (Urlaubswoche – „Goldene Woche“) haben, wo viele Attraktionen stattfinden und wo viele Japaner zu den Sehenswürdigkeiten des Landes reisen. Die Monate Juli und August sind oft sehr tropisch und feucht warm, so dass man bei den Ausflügen während des Urlaubs in Japan leicht ins Schwitzen kommt.

Natur und Sehenswertes

Japan als Inselstaat ist geprägt von einer etwa 30.000 Kilometer langen Küstenregion. Auf den Inseln dominiert ein dicht bewaldetes Gebirgsland. Die Bergregionen mit seinen tiefen Taleinschnitten und Tälern nehmen 85 Prozent der Gesamtfläche des Landes ein. Gebirgszüge wie z. B. das Hidaka-, Hida- (auch japanische Nordalpen genannt), Chugoku-, Akaishi- oder das Kiso-Gebirge halten u. a. Berge von bis zu 3.000 Metern und mehr für Bergsteiger bereit. Besonders der heilige Berg, das Wahrzeichen Japans, der Fuji-san (Fudschijama – 3.776 Meter) lockt alljährlich viele Besucher auf seinen Gipfel.
Die Metropolen wie Tokio, Yokohama, Kyoto, Nagoya oder Osaka mit seiner Infrastruktur und seinen Superlativen und Attraktionen im Gegensatz zur jahrtausendealten Kultur und Tradition mit den Sehenswürdigkeiten: historische Paläste, Tempel, Schreine, Gärten usw. lassen jeden Gast während des Urlaubs in Japan den Atem anhalten. Kyoto, die ehemalige Hauptstadt, bietet den Besuchern japanische bzw. kaiserliche Geschichte pur; hier sind u.a. Kaiserpaläste, Schreine und Tempel zu besichtigen.
Abseits der pulsierenden Groß- und Industriestädte der Küstenregionen erlebt man nicht nur in den zahlreichen Nationalparks eine unberührte Natur, herrliche Landschaften, glitzernde Seen, heiße Quellen (Onsen), traumhafte Sandstrände, mit einer artenreichen Flora und Fauna. An den Stränden der Boso-Halbinsel, der Enoshima-Insel oder von Shirahama kann man beispielsweise Baden und Entspannen. Kurzum, ein Urlaub in Japan bietet für jeden etwas, man kann Berge besteigen, in den Hochgebirgen Ski fahren, durch weite Wälder wandern, das quirlige Leben in den Städten genießen, historische Tempel und Paläste besichtigen, im Pazifik baden oder in der Einsamkeit der Bergregionen entspannen.

Hinweise vor Reiseantritt

Plant man einen Urlaub in Japan, sollte man sich schon vor der Abreise mit den Ein- und Ausreisebestimmungen (Visum, Geld, Sicherheit, Impfungen), mit den Sitten und Gebräuchen sowie bestimmten Verhaltens- und Umgangsformen vertraut machen, und vielleicht auch ein paar Worte japanisch lernen, um den japanischen Gastgebern entsprechenden Respekt und die gebührende Höflichkeit entgegenzubringen.
Bild: brett kropp von Fotolia

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